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Herb
Buchlowski (links) und Andreas Friedrich Halle haben gut
lachen: Sie präsentieren ihr Werk ZEIT FÜR ZEIT in der
spanischen Hauptstadt vor internationalen Utopie-Fachleuten. |
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Fotos:
Evelyn Finkernagel |
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Pressemitteilung |
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Von der globalisierten Kapital-Demokratie
ZEIT FÜR ZEIT bei utopischer
Konferenz in Madrid
HAMBURG/MADRID. Die Utopie ZEIT FÜR ZEIT,
die bei der vom 25. bis zum 29. Juni 2003 stattfindenden 4th
International Utopian Studies Conference in Utopolis zu Madrid
präsentiert wird, entstand am Philosophischen Seminar der Universität
Hamburg, als das Schlagwort "Globalisierung" langsam
in das allgemeine Bewusstsein einsickerte und deren Ausprägungen
begannen, das Antlitz der Erde unwiderbringlich zu verändern.
Allmählich machte sich die Erkenntnis breit, dass dieser
Eine-Welt-Gedanke nicht unbedingt zur Verbesserung der Lebensbedingungen
für die große Masse angelegt war, sondern der Oligarchie
weniger multi-national operierender Konzerne und derer Protagonisten
diente. Unter dem Deckmantel der Demokratisierung der Welt nahm
das Projekt der Moderne eines Francis Bacon seinen zerstörerischen
und erstmals ungehemmten Lauf – bis zur vollständigen
Pseudo-Rationalisierung und damit Entmenschlichung sämtlicher
Lebensgrundlagen und tradierten Werte.
Die Nutznießer dieses gleich Heuschreckenschwärme
marodierenden Systems nannten dieses System, für das es sich
zu kämpfen lohne, @demokratie®©™
Die große Masse der Verlierer hingegen sah sich mit dem
Raubtier-Kapitalismus konfrontiert. Geopfert auf dem Altar der
so genannten "Demokratie". Sie wurden entmachtet, enteignet,
entsolidarisiert und degradiert zu Sklaven, die allenfalls der
globalisierten Kapital-Demokratie den Pugo feudeln dürfen.
Die Rede ist von der Kaste der Malocher und Konsumenten, von der
Kaste der Ausgemusterten, der Kaste der Ausgebeuteten sowie von
den Angehörigen der Kanonenfutter-Kaste, um nur einige zu
nennen.
Ihnen allen haben die Hamburger Autoren Herb Buchlowski und Andreas
Friedrich Halle das utopische Projekt ZEIT FÜR ZEIT
gewidmet, indem sie das bestehende System analysierten und auf
seine blinden Flecken untersuchten. Gleichzeitig suchten sie nach
Auswegen, die sie in Form einer utopischen Global-Gesellschaft
beschrieben. Sie schafften das Geld, Grenzen und den Glauben an
das unendliche Wirtschaftswachstum ab. Sie vernetzten die Welt
miteinander und entdeckten liebevolle Menschen, die darüber
reflektierten, was sie mit ihrer Lebenszeit anstellen. Eine Vielzahl
von ihnen diskutierte mit den Autoren und brachte ihre Ideen in
ZEIT FÜR ZEIT ein. Das Werk ist einerseits eine
Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen
und zeigt andererseits Möglichkeiten, wie die Menschen, mit
den Mitteln, die sie heutzutage haben, anders umgehen könnten.
ZEIT FÜR ZEIT ist ein utopischer Reisebericht
mit Internetanschluss und der Einladung zum Mitmachen. Unter http://www.zeitfuerzeit.net
finden sich rund um das Thema "Utopie" weiterführende
Informationen, aktuelle Veranstaltungs-Tipps sowie zahlreiche
kommentierte Links.
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