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| Entwickeln die Zukunft für Sie: die utopischen Autoren Herb
Buchlowski und Andreas Friedrich Halle präsentieren
am 9. November 2003 in der Hamburger Galerie 59-1 "Nine
Eleven - Made in Germany". |
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Fotos:
JotKa & Friends |
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| Aktuelle
Pressemitteilung |
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Nine Eleven - Made in Germany
ZEIT FÜR ZEIT in der Hamburger
Galerie 59-1
HAMBURG (Kap/as/hh). Das Thema ist en vogue, über 2000
Jahre alt, oft totgesagt und doch ist keine Generation ohne eine
eigene Utopie ausgekommen: Für einen Abend werden sich Berge und
Täler des fantastischen Reiseberichts ZEIT FÜR ZEIT
mitten in Hamburg begehen lassen. Zu diesem Spaziergang lädt das
Autorenduo Buchlowski & Halle am 9. November 2003 um 19.39 Uhr
in die Galerie 59-1 am Schulterblatt 59 ein.
Schon Oscar Wilde wusste: "Eine Weltkarte auf der das Land 'Utopia'
nicht eingezeichnet ist, ist kein Abbild der Welt. Denn ihr fehlt
das Land, wo der Traum der Menschheit ewig Anker wirft."
Dieses seit der deutschen Wiedervereinigung bestehende Manko zu
beheben haben sich Herb Buchlowski und Andreas Friedrich Halle
zur Aufgabe gemacht. Seit mehr als zehn Jahren entwerfen die Hamburger
Schriftsammler zusammen mit vielen anderen in klassischer Weise
ein Gegenbild zu den bestehenden Verhältnissen. Die Ergebnisse
dieser Arbeit sind im Internet unter http://www.zeitfuerzeit.net
zu sehen und kommen in einer Werkschau bei "Nine Eleven -
Made in Germany" aufs Tapet.
Der Titel der Veranstaltung ist Programm: "Die Galerie 59-1,
ein utopischer Ort, an dem sich Wohngeschichte, Wohngegenwart
und Wohnzukunft treffen, hat uns sofort gefallen, denn jeder Mensch
wohnt irgendwo. Wie beeinflusst uns das? Was ist wünschenswert?
Was nicht?", fragt Buchlowski. Andreas Friedrich Halle fügt
hinzu: "Unser Werk bietet Denkanstöße und Reibungsflächen
in viele Richtungen, die wir an einem Abend nur skizzieren können."
Dazu gehören erkenntnis- und bewusstseinserweiternde Filme,
Vorträge sowie Musik durch Matthes. Und das Datum, der 9.11.?
Dazu Halle: "Eine Veranstaltung zum 9.11. wäre uns zu
groß. Aber an diesem Tag Anstöße zum selber denken zu geben, halten
wir für geboten."
Nach Auftritten in Berlin (Akademie der Künste, 2002) und
Madrid (4th International Utopian Studies Conference, 2003) folgt
Hamburg. Was wird anders sein? Buchlowski: "In Madrid bestand
das Publikum aus Wissenschaftlern und solchen, die es werden wollten,
in Berlin überwiegend aus Künstlern. In Hamburg bieten
wir erstmals einen offenen Raum für alle Interessierten." Es werden also Auszüge aus der Utopie gelesen? Halle: "Sicher!
Aber darin hat sich noch keine unserer Veranstaltungen erschöpft."
Das ist bei einer Wanderung durch das "Nirgendwo" auch
nicht zu erwarten.