Utopisches Tagebuch
 
Lesen Sie den utopischen Reisebericht ZEIT FÜR ZEIT von Herb Buchlowski und Andreas Friedrich Halle und schreiben Sie das Werk Stück für Stück im utopischen Tagebuch weiter.
 
 
20.1.2010
 
Zukunft (CXXIII)
Sergio errötete noch mehr, lockerte nach Luft schnappend den Krawattenknoten und reagierte empört: „Ich muss doch bitten, mein Herr, so eine Unverschämtheit.” Tayyar verneigte sich leicht, hob
entschuldigend die Handflächen in die Höhe und erwiderte: „Verzeihen Sie nochmals, ich wollte Ihnen nichts Böses. Ich wusste nicht, dass Sie so fremd sind hier, aber das hätte ich mir denken können, da Sie Deutsch sprechen.” Mascha musste lachen; und auch ich, zunächst unangenehm von dem Vorfall berührt, fand die Situation mit einem Male urkomisch. Sergio, mittlerweile puterrot, knurrte noch: „Was ist denn da so witzig? Eine saubere Welt ist das hier.” Aber als auch Paul in das Gelächter einfiel, erwärmte sich Sergios düsteres Gesicht, und die Stimmung war gerettet.
 
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